Problem:
In vielen kleinen Ortschaften, durch denen ein (Rad-)Wanderweg
führt, gibt es weder eine Gaststätte noch ein Lebensmittelgeschäft. Wie
kann das Dorf für die Touristen attraktiv und anziehend gemacht werden,
selbst wenn keine Sehenswürdigkeit zu bestaunen ist?
STADTVISITE-TIPP:
Wer als Wanderer nicht nur seine oft nach kurzer Zeit
verbogene Stulle oder das warm gewordene Wasser zu sich nehmen möchte,
ist dankbar, wenn er/sie einer improvisierten Pausenstation begegnet.
Dazu bedarf es nur eines kleinen Angebots an Erfrischungsgetränken,
Brot, Wurst, Käse und Obst, das durch die Haustür von einem freundlichen
Dorfbewohner gereicht wird. Eine Speisekarte vor dem Haus gibt es
nicht, nur den Hinweis auf die Existenz dieses Angebots. Gegessen und
getrunken wird in freier Natur, aber eben nicht im oder direkt am Haus,
denn dies ist kein gewerblich betriebener Gasthof. Doch ein
Toilettenbesuch ist auf Wunsch allemal drin. Das ist schließlich ein
Menschenrecht und nicht lizenzpflichtig.